Wie Peter Jackson verkündete wird Neuseeland das Recht bekommen den ersten Hobbit Teil in den Kinos auszustrahlen. "The Hobbit - An unexpected journey" bzw. "Der Hobbit - Eine unerwartete Reise" wird demnach Ende November oder Anfang Dezember des nächsten Jahres in den neuseeländischen Kinos zu sehen sein.
Weiterhin wurde angekündigt dass die Region Matamata, die bisher als Kulisse für das Auenland dient und dienen wird, dauerhaft als Touristengebiet erhalten bleiben wird. Die Hobbit-Höhlen sowie weitere markante Gebäude und Landschaften werden zur Attraktion erklärt. Eine grandioses Erlebnis für jene, die einmal selbst auf den Spuren Bilbos oder Frodos wandeln wollen.
Außerdem fand in der Hobbingen-Kulisse eine Pressekonferenz mit Peter Jackson und John Key, dem neuseeländischen Premierminister statt. Vor Ort veröffentlichte der Regisseur dann auch, dass, wie oben erwähnt, Neuseeland die Rechte der Erstausstrahlung des ersten Teils bekäme.
Peter Jackson ging auch auf die Fragen der Journalisten ein, wie er selbst die Fortschritte am Dreh des Zweiteilers bewertet. Dabei merkte er an, dass er eine Erwartungshaltung zu erfüllen habe, die sich nach dem großen Erfolg der Filmtrilogie ergeben hatte. Weiterhin merkte er an, dass für die Verfilmung des Hobbits, mit Ausnahme von Matamata, ausschließlich neue Drehorte verwendet werden.
Allerdings wurde auch ein eher heikles Thema von Peter Jackson angesprochen. Er erzählte wie er sich mit seiner Frau für einen Mann names Damien Echols eingesetzt hatte, der nach ihrer Ansicht zu Unrecht für 18 Jahre inhaftiert wurde. Jackson und seine Frau Fran Welsh spendeten große Summen für die forensischen Untersuchungen des Falls. Und das mit großem Erfolg, denn es konnte nachgewiesen werden, dass Damien Echols und zwei Mitangeklagte nicht am Tode von drei Jungen schuld gewesen seien. Die drei Angeklagten wurden Mitte 2009 von der Staatsanwaltschaft auf Bewährung freigelassen.
Den Link zum kompletten Video der Pressekonferenz findet ihr hier.